Osteoporose!!

Osteoporose – oft viel zu spät erkannt

Darstellung Gesundheit Osteoporose mit Hintergrund und Knochendarstellung Hüftbereich und zusätzlicher Knochenschnittbild links als gesunde und Osteoperotischer Knochenstruktur

Osteoporose – oft viel zu spät erkannt

Östrogenmangel v.a. bei Frauen in und nach der Menopause, aber auch Veränderungen des Knochenstoffwechsels durch längere Einnahme von Cortisonpräparaten, antihormoneller Therapie ( nach Brustkrebs z.B. ) , bei niederem BMI über lange Zeit und bei Inaktivität durch Erkrankungen, führt zu vermehrtem Knochenabbau und verringertem Knochenaufbau.

Schlimmstenfalls entwickelt sich eine Osteoporose. Fatalerweise wird diese oft erst nach einem Knochenbruch festgestellt. Dies liegt nicht daran, dass man das nicht frühzeitig feststellen könnte, wohl eher an der Tatsache, dass das Bewusstsein dafür nicht breitflächig vorhanden zu sein scheint.

Bei einer Osteoporose muss man nicht stürzen, um danach im Rollstuhl zu landen, es genügt eine alltägliche Belastung, sogar im Sitzen. Es können Wirbelkörper einbrechen, der Oberschenkelhalsknochen kann brechen ( meist bei einem Sturz ) und generell ist das Risiko für Stürze erhöht. Auch das Gleichgewicht kann verändert sein, da die Statik sich ändert.

Lassen Sie unbedingt ab der Menopause in regelmäßigen Abständen die Knochendichte messen. Ernähren Sie sich calciumreich und ergänzen Sie, wenn nötig, Vitamin D ( bei Ihrem Arzt messen lassen!).

Als Richtwert gilt: etwa 1000 bis 1200 mg Calcium pro Tag und dies am besten durch Nahrung, nicht in Gänze durch Calciumtabletten. Diese können die Gefäßverkalkung begünstigen, auch Nierensteine können entstehen.

Viel Calcium ist in bestimmten Mineralwässern ( ab 300 mg / l ) und in bestimmten Nahrungsmitteln. Diese sind allerdings sehr eingeschränkt. Käse, Milch und deren Produkte, Mandeln, Brokkoli , Grünkohl sind wichtige Lieferanten.

Als Beispiele für calciumhaltige Mineralwässer hier eine unvollständige Liste, die auch den Magnesium- und Natriumgehalt mit berücksichtigt ( niedrig bei Natrium ist unter 20 mg/l ).

Mineralwasser Calcium (mg/L) Magnesium (mg/L) Natrium (mg/L)
Ensinger Schiller Quelle ca. 590 ca. 80 niedrig
Ensinger Sport ca. 540 ca. 120 ca. 30
Gerolsteiner Sprudel ca. 348 ca. 108 ca. 118
Rosbacher Classic ca. 348 ca. 50 moderat
Extaler Mineralwasser ca. 260–360 ca. 90–110 niedrig bis moderat
Saskia Quelle bis ca. 300 unterschiedlich unterschiedlich
Staatl. Fachingen Still ca. 120–130 ca. 40 hoch